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Der Blog über mein Auslandssemester in Neuseeland ist noch immer hier.

Wo soll's denn hingehen?

9
September
2013
Midterm Exams and Hanmer Springs

Die letzte Woche war größtenteils Uni-Aktivitäten gewidmet. Ich hatte zwei Prüfungen am Mittwoch und einige kleinere Sachen, die bis Freitag zu erledigen waren. Dementsprechend habe ich diese Woche auch nicht viel mehr gemacht als für die Prüfungen zu lernen und die Aufgaben zu erledigen.

Die Prüfungen selbst waren sehr unterschiedlich. Die erste war von ECON224 – Economics and Current Policy Issues und fand von 16-18 Uhr statt. Sie bestand aus sechs offenen Fragen, jede davon behandelte ein Thema aus der jeweiligen Woche. Ich habe zwar überall etwas hingeschrieben, viel mehr kann ich über diese Prüfung allerdings noch nicht sagen. Die zweite Prüfung war in ECON105 – Introduction to Macroeconomics und deutlich einfacher als die erste. Das war auch gut so, da sie erst um 19:15 begann. Von den 90 Minuten, die wir für diese Prüfung Zeit hatten brauchte ich nur ca. die Hälfte, bevor ich abgab und froh war diesen Tag hinter mir zu haben.

Den Samstag verbrachte ich, Volleyball und Fußball spielend, in Christchurch . Beth und Faith(Wills und Gabes Flatmate, ebenfalls aus den USA) planten am Sonntag gemeinsam mit einer Freundin, Alexa aus Deutschland, nach Hanmer Springs zu fahren. Da die anderen und ich noch keine Pläne für Sonntag hatten entschieden wir kurz entschlossen mitzukommen. Beth, Faith und Alexa mieteten dafür ein Auto und so konnten wir uns auf 2 Autos aufteilen.

Sonntag Morgen brachte ich Beth und Alexa zu Jucy Rentals wo sie ihr Auto abholten. Gegen 9:30 Uhr verließen wir dann Christchurch in Richtung Hanmer Springs. Hanmer Springs liegt im Nordwesten von Christchurch, etwa 130km entfernt und ist bekannt für seine heißen Quellen. Auf dem Weg stoppten wir in Culverden, einem kleinen Örtchen, direkt am Highway gelegen, für ein (zweites) Frühstück. Von dort war es dann nur noch etwas mehr als eine Viertelstunde nach Hanmer Springs.

Dort angekommen gingen wir zuerst ins iSite Informationszentrum um uns zu erkundigen wo der Track den wir uns im Internet herausgesucht hatten begann. Nach ein paar navigatorischen Schwierigkeiten fanden wir dann die Schotterstraße die zum Parkplatz führte, von wo aus der Track begann. Laut DoC (Department of Conservation) Website braucht man für den Hin- und Rückweg 5,5-6,5 Stunden, laut Infocenter ist der Weg in 5 Stunden zu schaffen. Wir starteten kurz nach 12 Uhr, d.h. wir sollten zurück sein bevor es dunkel wird.

Der Mt. Isobel Track beginnt beim Parkplatz auf der Clarence Valley Road auf ca. 540m. Von dort geht es durch einen Wald, auf einem gut begehbaren Weg, bis auf 1000m, wo der Wald endet und Büsche und Gräser die Vegetation bilden. Von dort ging es dann 200 Höhenmeter hinauf auf den Bergrücken des Mt. Isobel, den es dann entlang und weitere 200 Höhenmeter hinauf zum Gipfel, auf 1324m ging. Dort oben war es ziemlich windig und nicht ganz leicht “in der Spur” zu bleiben. Am Gipfel angekommen zog ich mir dann meine Fleecejacke und meine Wind/Regenjacke an und aß mein Mittagessen, während ich auf die anderen wartete.
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Die Aussicht dort oben war, wie so oft in Neuseeland, wunderschön. In Richtung Südosten sah man über die Ebene hinweg zu kleineren Hügeln und Richtung Westen und Norden sah man die Schneebedeckten Gipfel der Südalpen. Nach ca. 45 Minuten, nachdem alle angekommen und gegessen hatten, machten wir uns wieder auf den Rückweg zum Auto. Der Abstieg dauerte nur knapp eine Stunde und nach insgesamt vier Stunden erreichten wir wieder den Parkplatz.
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Bevor wir nach Christchurch zurück fuhren spazierten wir noch ein bisschen durch die Stadt, die an einem Sonntag Nachmittag nicht besonders interessant ist. Zurück in Christchurch ließen wir den Tag dann mit Pizza und “Das Schweigen der Lämmer” ausklingen.
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