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Der Blog über mein Auslandssemester in Neuseeland ist noch immer hier.

Wo soll's denn hingehen?

6
December
2013
Going Back South

01.12. – Te Kuiti – New Plymouth

Der Bus nach New Plymouth ging erst um 11:30 Uhr und so konnten wir ausschlafen. Bei der Busstation angekommen bereiteten wir die Räder vor, mittlerweile haben wir genug Übung was das angeht. Der Bus kam ein paar Minuten zu früh.  Der Fahrer sagte, dass er kaum noch Platz hätte um unsere Räder unterzubringen. Unsere Tickets sind nicht refundierbar und die Busgesellschaft kann nicht dafür garantieren, dass genug Platz für die Räder vorhanden ist. Zuerst fragte er, ob die Räder klappbar sind. Ich verneinte, bot ihm aber an, die Vorderräder abzunehmen. Das reichte ihm und zwei Minuten später war dann alles verstaut und die Fahrt ging los.

Die zweistündige Busfahrt führte durch grüne Hügel, abwechselnd mit Farmland oder schönen Wäldern. In New Plymouth angekommen fuhren wir zunächst zur iSite um einen Stadtplan zu organisieren und zu sehen, was es hier so zu tun gibt. Wir buchten ein Hostel, einchecken konnten wir dort aber erst um 17 Uhr. In der Zwischenzeit fuhren wir die Promenade entlang. Obwohl es sonnig war, fühlte es sich nicht war an, da eine kühle Brise wehte. Bevor wir zum Hostel fuhren, machten wir noch einen Zwischenstopp bei Pak’n’save. Ich passte auf die Räder auf, während Sarah einkaufte. In den 15 Minuten, die ich vor dem Geschäft wartete sprachen mich mindestens fünf Leute an. Sie wollten wissen, wohin unser Biketrip führt, wo wir schon gewesen sind und wie es denn so sein mit dem Rad unterwegs zu sein. In Wien hätte ich wohl höchstens komische Blicke geerntet, als ich da neben den Rädern am Boden saß.

Der Weg zum Hostel führte über einen Hügel, eigentlich wie jedes Mal. Dort angekommen aßen wir einen kleinen Snack und luden unsere Taschen ab. Danach gings wieder ins Stadtzentrum um die Gegend zu erkunden.

Zuerst fuhren wir durch einen schönen Park und dann wieder zur Promenade um den Sonnenuntergang zu beobachten. Zurück im Hostel kochten wir dann noch ein gutes Abendessen, bevor es dann zeitig ins Bett ging.
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02.12. – New  Plymouth – Wellington

Der Wecker läutete um 6:30 Uhr, da der Bus bereits um 8:00 Uhr ging. Nach einem schnellen Frühstück packten wir alles zusammen und machten uns auf den Weg zur Bushaltestelle, wo wir die Räder abermals für den Transport vorbereiteten. Beim Bus trafen wir einen Deutschen, ca. Mitte vierzig, der uns auf unsere Räder ansprach. Wir kamen ins Gespräch und er erzählte uns, dass er nach Kanada ausgewandert war und dies bereits sein fünfter Trip nach Neuseeland ist. Er ist selbständiger Tourguide und Outdoorexperte. Wir sprachen mit ihm übers Wandern in Neuseeland und er empfahl uns eine 10-Tages-Tour auf Stewart Island. Ob wir die machen steht noch in den Sternen, interessant klang sie aber allemal.

Nach einer siebenstündigen Busfahrt kamen wir in Wellington an. Wir entschieden uns im Downtown Backpackers zu übernachten, da es am nächsten zur Fähre ist. Den Rest des Tages verbrachten wir damit die botanischen Gärten und das Stadtzentrum zu erkunden. Am Abend kochten wir ein gutes Abendessen und tranken Wein zum Abschluss unseres Nordinsel-Abenteuers.
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03.12. – Wellington – Picton

Nach dem Frühstück mussten wir auschecken und da es keine Möglichkeit gab das Gepäck zu verstauen nahmen wir die vollgepackten Räder mit, als wir durch die Stadt spazierten. Gegen 13 Uhr brachen wir dann in Richtung Fähre auf.

Das Einchecken der Räder verlief problemlos, wir konnten sogar die Taschen montiert lassen. In Picton angekommen, ging es nach einem kurzen Stop beim Supermarkt zu unserem Hostel dem „Juggler’s Rest“. Das war das mit Abstand coolste Hostel in dem ich jemals war. In einem alten Einfamilienhaus untergebracht, hatte es drei Zimmer und eine kleine Wiese auf der man zelten konnte. Es gab Obst, Gemüse, Gewürze und selbst Gebackenes und das alles gratis. Außerdem gabs eine Slackline im Garten und diverses Jonglierzubehör zum Ausprobieren.

 

04.12. – Picton – Christchurch

Der Bus ging erst um 13 Uhr, genug Zeit um auszuschlafen.  Ein letztes Mal bereiteten wir die Räder für den Transport vor. Nach einer fünfeinhalbstündigen Fahrt kamen wir dann in Christchurch an. Die Nacht verbrachten wir in einem Holiday Park.

 

05.12. – Christchurch

Gegen Mittag fuhren wir zu den Ilam Apartments, dort trafen wir meine ehemaligen Flatmates und fragten ob wir die Nacht auf der Couch verbringen könnten. Sie waren damit einverstanden und so brachten wir unsere Sachen ins Apartment. Da sie erst spät am Abend wieder zurück kommen würden gaben sie mir die Schlüsselkarte.

Im Apartment zu sein fühlte sich an wie nachhause kommen. Wir brachten alle unsere Sachen in mein Zimmer welches unversperrt und leer war.

Den Rest des Tages verbrachten wir damit die nächsten Tage zu planen, unsere Fahrradtaschen gegen die Rucksäcke zu tauschen und einzukaufen.

Als wir zum Apartment zurückkamen war die Zimmertüre versperrt und ein Zettel lag am Tisch. „Get your stuff from the office.“ stand darauf. Unsere Sachen wiederzubekommen war kein Problem, dass wir im Apartment übernachteten auch nicht, allerdings zogen neue Leute ein und als sie das Zimmer gezeigt bekamen war es voll mit unserem Zeug.

Am Abend entschieden wir dann noch einen weiteren Tag in Christchurch zu verbringen um noch ein paar Sachen zu regeln, bevor wir dann wieder für mehr als zwei Wochen weg sein werden.

 

06.12. – Christchurch

Die Pläne für die nächsten zwei Wochen stehen, ich habe meinen Pass wieder (inkl. Visitor Visa) und der Proviant ist auch eingekauft. Sogar die Sandwiches sind schon vorbereitet.

Morgen geht es dann in Richtung Nelson Lakes National Park, wo wir eine 7-tägige Wanderung zum klarsten See der Welt machen werden.

 

Bis kurz vor Weihnachten wird dies der letzte Blogeintrag sein. Dann melde ich mich wieder, hoffentlich mit einer Menge interessanter Geschichten und tollen Bildern.

 

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