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Der Blog über mein Auslandssemester in Neuseeland ist noch immer hier.

Wo soll's denn hingehen?

8
July
2013
Hangi, Kapa haka and Tramping

Am Samstag fand ein weiteres Welcome-Event statt. Die so genannte “Maori Expierence”. Auch dort gab es wieder etwas zu essen und zwar auf traditionelle zubereitet, ein Hangi. Ein Hangi ist ein Erdofen, der heute nur noch zu speziellen Anlässen verwendet wird. Dabei wird ein großes Loch ausgehoben, dann werden Holzscheite aufgestapelt und mit Steinen beschwert. Nachdem das Holz abgebrannt ist, werden die Zutaten in großen Kisten auf den heißen Steinen platziert, abgedeckt und dann wird das Loch wieder zugeschüttet. Nach ein paar Stunden, wenn das Essen fertig ist, werden die Kisten dann wieder ausgegraben.

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Während das Essen noch vorbereitet wurde, wurden wir von der “Kultur-Gruppe” unterhalten. Wir lernten Maori Kinderlieder und wie man die Vokale ausspricht. Danach gab es noch eine Kapa haka Performance. Kapa haka bezeichnet die traditionellen Tänze der Maori. Im Anschluss daran sahen wir dann auch noch einen Haka. Falls ihr nicht wisst was ein Haka ist, youtube kann euch da bestimmt weiterhelfen ;).

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Am Sonntag nutzten wir unseren letzten freien Tag vor den Lectures. Wir, das sind Carmen (Ger), Sarah (Can), Kristina (Aut), Gabe (Usa), Heiko (Ger), Will (Usa) und ich, fuhren zum südlichen Ende der Stadt und wanderten im Victoria Park. Der Victoria Park liegt in den südlich der Stadt gelegenen Port Hills, von denen man einen unglaublichen Blick über die Stadt hat. Wir wanderten bis zum höhsten Punkt der Port Hills um den bestmöglichen Blick auf die Stadt zu erhaschen. Da wir uns über der Waldgrenze befanden war es wirklich windig und die ca. 15 Grad fühlten sich eher an wie 5 Grad. Oben angekommen sahen wir, dass der Blick in die andere Richtung noch spektakulärer war. In diese Richtung sah man in die nächste Bucht, in der Lyttleton und Governours Bay liegen. Nach einer kurzen Mittagspause, in einem windstillen Fleckchen mit einer atemberaubenden Aussicht, folgten wir den Wanderpfaden in Richtung Südosten. Wir folgten den Pfaden und Wegen um wieder zu zurück in die Stadt zu kommen. Am Weg nach unten sahen wir dann auch unsere ersten Schafe in Neuseeland. Die Vegetation entlang unserer Wanderung war sehr speziell. Es gab Laub- und Nadelbäume, so wie man sie aus Mitteleuropa gewöhnt ist, aber auch Palmen, Graslandschaften und mediterrane Vegetation. Es schien fast so, als ob sich die Natur nicht ganz entscheiden konnte wo und wer sie eigentlich ist.

Unten angekommen suchten wir nach einer passenden Busstation. Auf dem Weg dorthin fuhr der Bus an uns vorbei und wir mussten auf den nächsten warten, der erst in 30 Minuten kam. Da gleich gegenüber der Haltestelle ein Supermarkt lag entschieden wir, dort für ein gemeinsames Abendessen einzukaufen. Wir entschieden uns Pizza zu machen. Nachdem wir alle Zutaten beisammen hatten ging es dann zu Heikos Wohnung. Heiko wohnt nicht in den Ilam Apartments, sondern in einer privaten Wohnung ca. auf halbem Weg zwischen den Ilam Apartments und dem Stadtzentrum. Die Pizzen wurden mit Käse regelrecht zugeschüttet, sie schmeckten aber trotzdem sehr süß. Nachdem wir alle Pizzen verputzt hatten fanden wir dann auch heraus, warum sie so süß geschmeckt hatten. Wir hatten Tomato Sauce, der Kiwi Ausdruck für Ketchup, gekauft. Obwohl alle von uns schon davon gehört hatten, dass die Kiwis Ketchup als Tomato Sauce bezeichnen hatte niemand von uns daran gedacht, vor allem nicht, da sich die Tomato Sauce in einer Dose befand. In Neuseeland ist eben alles ein bisschen anders.
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