Meine Fotos sind übersiedelt!
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Der Blog über mein Auslandssemester in Neuseeland ist noch immer hier.

Wo soll's denn hingehen?

23
January
2014
Thank You and Goodbye

206 Tage, 107GB Fotos, 45 Posts, unzählige Kilometer.

Nach sieben Monaten in Neuseeland heißt es nun endgültig Abschied nehmen. Es ist nicht der erste Abschied hier, ich habe mich schon von Freunden, Flatmates und Bekannten verabschiedet, aber diesmal verabschiede ich mich von einem Land.

Die letzten sieben Monate waren vollgepackt mit tollen Erlebnissen, egal ob in den Ilam Apartments oder auf einem der unzähligen Trips durch das Land. Ich lernte eine andere Kultur kennen, sowohl auf der Uni, als auch außerhalb. Ich sammelte eine Unmenge an Eindrücken in diesem Paradies am anderen Ende der Welt. Zu Fuß, mit dem Bus, mit Fähren, dem eigenen Auto, Mietautos, per Anhalter und mit dem Fahrrad bereiste ich dieses Land von Cape Reinga im Norden, bis Stewart Island im Süden, meine Kamera immer im Gepäck. Ich schlief auf Bergen, in Wäldern, auf Wiesen, in Höhlen und auf Stränden. Ich schwamm im Meer, in Seen und wusch mich in eiskalten Bergflüssen. Für mehrere Wochen, war mein Leben bestimmt vom Wetter und der Tagesablauf richtete sich nach der Sonne. Ich lernte wie wenig man braucht um glücklich zu sein (ein kleiner Tipp: es passt alles in einen Rucksack) und auch wie wertvoll ein warmer, trockener Platz zum Schlafen ist. Ich lernte, dass die besten Dinge nicht geplant sind und, dass Kiwis die wohl gastfreundlichsten, hilfsbereitesten und nettesten Leute der Welt sind.

Außerdem lernte ich viele neue Leute kennen, mit denen ich den Großteil meiner Abenteuer teilen durfte, ein paar davon wurden zu guten Freunden. Neuseeland allein ist schon toll, aber erst diese Leute haben das letzte halbe Jahr zu etwas ganz Besonderem gemacht.

Schon bald trete ich meine mehr als 30-stündige Heimreise an. Dies ist somit wohl der letzte Eintrag in diesem Blog. Aus diesem Anlass möchte ich mich auch bei allen bedanken, die sich die Zeit genommen haben die Einträge zu lesen und hoffe, dass ich euch mit Fernweh anstecken konnte ;).

Last but not least möchte ich mich auch bei meinen Eltern für ihre Unterstützung bedanken, ohne die ein Auslandssemester nicht möglich gewesen wäre.

DANKE!

Photo by Sarah Lamarche

Photo by Sarah Lamarche

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